Weihrauch Kapseln – Wirkung bei Arthrose
Gibt es eine Weihrauch Wirkung bei Arthrose? Gelenkschmerzen und die Problematik, betroffene Gelenke nur schwer bewegen zu können, sind Teil der Symptomatik, die bei Arthrose auftreten. Auch können immer wieder Entzündungen entstehen, die weitere Folgen wie Rötungen, Schwellungen und Überhitzung mit sich bringen. Im späteren Krankheitsverlauf treten Verformungen oder Knoten im Gelenkbereich auf.
Ursachen, Verlauf, Symptome
Kennzeichnend für Arthrose ist der Abbau des Gelenkknorpels, der für den reibungslosen Ablauf der Bewegung zuständig ist. Die Knorpeloberflächen reiben nicht mehr galtt gegeneinander. Die Folge: Gerade am Anfang einer Bewegung ergeben sich Schmerzen, die als Anlauf- oder Startschmerz bezeichnet werden. Die fortschreitende Zerstörung der Knorpelschicht verursacht weitere Schmerzen, da die Reibung die Gelenkflächen aufraut. Die schützende und polsternde Knorpelschicht ist kaum noch vorhanden.
Mit zunehmenden Krankheitsverlauf ergibt sich der sogenannte Ermüdungs- oder Belastungsschmerz. Von Ruheschmerz spricht man, wenn sich eine Entzündung im Gelenkbereich entwickelt hat. Sie entsteht bei dem Versuch des Organismus, durch die Gelenkzerstörung freigesetzte Gewebe- und Zellteilchen zu eliminieren. Die hierbei freigesetzten Enzyme greifen den sowieso schon geschädigten Knorpel an; die entzündlichen Folgen sind bekannt. Hier spricht man von einer „aktivierten Arthrose“.
Die Symptome bei Arthrose:
- Abnehmende Gelenkbeweglichkeit
- Anlaufschmerz, der anfangs nach ein wenig Bewegung wieder abnimmt
- Ermüdungsschmerz, der sich nach längerer Belastung steigert
- Bewegungen können nur unter Schmerzen bis zum Ende ausgeführt werden
- knackende und knirschende Gelenkgeräusche in der Bewegung
- Hitzegefühl bei Belastungen
- Kältegefühl ohne Anhaltspunkte
- Wetterfühligkeit (verstärkte Beschwerden)
- Gefühl angeschwollener Gelenke ohne sichtbare Schwellung
Krankheitsverlauf
Zu Beginn der Erkrankung nimmt die Elastizität des Gelenkknorpels ab. Das Knorpelgewebe wird weicher und kann einreißen. Absterbende Knorpelzellen verhindern den Aufbau, das Knochengewebe unter dem Gelenkknorpel wird dichter, sodass sich wulstartige Knochenanbauten bilden können. Die freie Beweglichkeit wird behindert. Mit fortschreitender Erkrankung wird die funktionsfähige Gelenkfläche immer kleiner, Entzündungen der Gelenkschleimhaut sind die Folge. Betroffen sind oft die am stärksten belasteten Gelenke wie Knie- oder Fußgelenke.
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Was man selber tun kann
Der falsche Weg wäre, sich aufgrund der Schmerzsymptomatik kaum noch zu bewegen, d. h. die Gelenke zu schonen. Einige hilfreiche Tipps können die Symptome in Grenzen halten.
Diese sind:
- Regelmäßige und ausgewogene Bewegung
- Reduktion des Körpergewichtes
- Dehnungsübungen für die Oberschenkelmuskulatur (bei Kniearthrose), um das Kniegelenk zu entlasten
- Tragen schwerer Dinge vermeiden
- Langes Verharren in einer Position vermeiden
- Weiche Schuhsohlen
- Flache Absätze
Medikamentöse Behandlung
Arthrosegeschädigte wissen ein Lied von den Beschwerden zu singen. Täglich zwingen sie sich zur Bewegung, unterstützt von Schmerzmitteln. Diese jedoch vergiften den Organismus, die Folgen hat die Leber zu tragen. Nun gibt es Hilfe in Gestalt von Weihrauch – genauer Boswellia serrata, wie der indische Weihrauch genannt wird. Nur er erfüllt alle Voraussetzungen, um als Medikament hilfreiche Dienste zu leisten.
Um eines klarzustellen: Heilung gibt es bei Arthrose nicht! Was zerstört ist, kann nicht wieder aufgebaut werden. Klinische Studien zeigen vielversprechend, dass Weihrauchkapseln die Schmerzsymptomatik und damit die Bewegungseinschränkungen bei altersbedingter Arthrose vermindern können. Ist die Abnutzung jedoch zu weit fortgeschritten, hilft nur noch eine Operation, bei der das betroffene Gelenk durch ein künstliches ersetzt wird.
Es ist bekannt, dass Boswellia serrata entzündungshemmend wirkt. Dies ist auch sein einziger Wirkungskreis bei aktivierter Arthrose, d. h. wenn eine Entzündung vorliegt und weitere Schmerzen verursacht. Einen zerstörten Gelenkknorpel kann auch Weihrauch nicht mehr aufbauen.
Wie Boswelliasäuren gezielt Entzündungen hemmen (5-LOX-Hemmung)
Die anti-entzündliche Weihrauch Wirkung bei Arthrose ist wissenschaftlich fundiert und primär auf die Hemmung des Enzyms 5-Lipoxygenase (5-LOX) durch die enthaltenen Boswelliasäuren zurückzuführen. Insbesondere die Boswelliasäure AKBA (Acetyl-11-Keto-β-Boswelliasäure) blockiert dieses Enzym, das maßgeblich an der Produktion entzündungsfördernder Leukotriene im Körper beteiligt ist.
Durch diese gezielte Unterbrechung der Entzündungskaskade wirkt Weihrauch im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schmerzmitteln direkt an der Ursache der Entzündung und nicht nur symptomatisch. Die Folge ist eine signifikante Reduktion von Schwellung und Schmerz, was die Gelenkfunktion von Arthrose-Betroffenen verbessert.
Die Rolle von Kapseln und topischen Cremes bei Arthrose
Die Art der Applikation beeinflusst maßgeblich, wie die Weihrauch Wirkung bei Arthrose im Körper entfaltet wird. Für eine systemische, entzündungshemmende Wirkung im gesamten Körper und tief in den Gelenken sind Weihrauch-Kapseln oder -Tabletten die bevorzugte Form, da sie eine verlässliche Dosierung der Boswelliasäuren garantieren.
Topische Cremes oder Salben mit Weihrauch können zusätzlich zur lokalen Schmerzlinderung und Durchblutungsförderung an betroffenen Gelenken wie dem Knie oder der Hand eingesetzt werden. Häufig werden Weihrauch-Extrakte auch mit anderen Gelenknährstoffen wie Glucosamin, Chondroitin oder Curcumin kombiniert, um synergistische Effekte zur Unterstützung des Knorpels zu erzielen.
Weihrauch-Kapseln
Bei einer Studie aus dem Jahr 2003 wurden 30 Patienten in zwei Gruppen aufgeteilt: die Weihrauch- und die Placebo-Gruppe. Weder Ärzte noch Patienten waren sich bewusst, wer welches Präparat bekam (doppelblinde Studie). Nach acht Wochen wurden die Gruppen getauscht, um den Weihrauch-Effekt besser dokumentieren zu können.
Alle Patienten teilten am Ende der Studie mit, dass Gelenksteife und Schmerzen nachgelassen hätten. Auch die Gelenkschwellungen konnten reduziert werden. In der Wirkungsweise ist Boswellia serrata dem aggressiven Medikament Kortison gleichzusetzen, ohne jedoch dessen weitreichende und schlimmen Nebenwirkungen mitzubringen. Lokal kann Weihrauch in Form von Salbe aufgetragen werden. Für die Wirkung von innen sind Kapseln zuständig.
Die Dosierungsempfehlungen der Hersteller variieren zwischen 3 x 300 – 400 mg täglich. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Hersteller hier viel zu vorsichtig vorgehen. Vielmehr ist eine Tagesdosis von bis zu 4000 mg täglich bei Erwachsenen empfehlenswert. Doch sollte die Einzeldosis nicht über 1000 mg liegen. Die Bioverfügbarkeit kann gesteigert werden, indem man die Kapseln zu fettreichen Mahlzeiten einnimmt. Ein Glas fetthaltige Milch ist auch schon hilfreich.
Nebenwirkungen und Sicherheit von Weihrauch
Obwohl Weihrauch im Allgemeinen als gut verträglich gilt, können Nebenwirkungen auftreten. Zu den häufigsten zählen Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall oder Magenschmerzen. In seltenen Fällen wurden allergische Reaktionen oder Hautausschläge beobachtet. Wichtig ist auch, dass Weihrauch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben kann, insbesondere mit entzündungshemmenden Arzneimitteln oder Blutverdünnern. Schwangere, Stillende sowie Personen mit chronischen Erkrankungen sollten vor der Einnahme ärztlichen Rat einholen. Eine langfristige Einnahme in hohen Dosierungen sollte ebenfalls nur unter medizinischer Kontrolle erfolgen.
Realistische Erwartungen: Was Weihrauch leisten kann – und was nicht
Weihrauch kann bei Arthrose in erster Linie entzündungsbedingte Beschwerden lindern, jedoch keine strukturelle Heilung bewirken. Der Abbau von Knorpelgewebe ist irreversibel, weshalb auch pflanzliche Wirkstoffe diesen Prozess nicht rückgängig machen können. Patienten sollten daher realistische Erwartungen an die Wirkung haben und Weihrauch als unterstützende Maßnahme betrachten. Besonders bei aktivierter Arthrose, also bei entzündlichen Schüben, kann die Einnahme sinnvoll sein. Eine Kombination mit Bewegungstherapie, Gewichtsreduktion und physiotherapeutischen Maßnahmen ist entscheidend für den Therapieerfolg. Die Wirkung tritt häufig verzögert ein und erfordert Geduld.
Qualitätsunterschiede bei Weihrauch-Präparaten
Nicht alle Weihrauch-Produkte sind gleich wirksam, da die Qualität stark von der Verarbeitung und Standardisierung abhängt. Entscheidend ist der Gehalt an Boswelliasäuren, insbesondere AKBA, da diese für die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sind. Hochwertige Präparate sind standardisiert und geben den genauen Wirkstoffgehalt an. Günstige Produkte enthalten häufig nur geringe Mengen oder nicht ausreichend bioverfügbare Formen. Auch die Herkunft des Rohstoffs und die Extraktionsmethode spielen eine wichtige Rolle für die Qualität. Verbraucher sollten daher auf geprüfte Produkte mit transparenten Angaben achten.
Vergleich mit klassischen Arthrose-Medikamenten
Konventionelle Medikamente wie NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika) wirken schnell schmerzlindernd, sind jedoch mit Nebenwirkungen verbunden. Dazu gehören Magenprobleme, Herz-Kreislauf-Risiken und Belastungen für Leber und Nieren. Weihrauch bietet hier einen potenziellen Vorteil, da er meist besser verträglich ist und gezielter in die Entzündungskaskade eingreift. Allerdings ist die Wirkung oft schwächer und tritt langsamer ein als bei klassischen Schmerzmitteln. Daher eignet sich Weihrauch eher als ergänzende Therapie und nicht als alleinige Behandlung bei starken Beschwerden. Die Kombination sollte immer individuell ärztlich abgestimmt werden.
Wann ärztlicher Rat unbedingt notwendig ist
Bei starken Schmerzen, deutlichen Bewegungseinschränkungen oder plötzlich auftretenden Entzündungsschüben sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Auch wenn sich die Symptome trotz Einnahme von Weihrauch nicht verbessern oder sogar verschlechtern, ist eine medizinische Abklärung notwendig. Besonders wichtig ist dies bei unklaren Gelenkschmerzen, da auch andere Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Gicht vorliegen können. Selbstmedikation ohne Diagnose kann zu einer Verzögerung der richtigen Behandlung führen. Eine individuelle Therapieplanung durch Fachpersonal bleibt daher unerlässlich.
Fazit
Eine Studie bringt es auf den Punkt: Die entzündungshemmende Wirkung von Weihrauch gilt als erwiesen. Der Weihrauch-Extrakt scheint gerade bei der Behandlung von Kniegelenksarthrose hilfreich zu sein. Die Forschungen sind noch lange nicht abgeschlossen, ständig findet man noch Neues zum Thema Boswellia serrata. Doch angesichts der bewiesenen Wirkung ist es den Versuch wert, bei schmerzhafter Arthrose Weihrauch-Kapseln einzusetzen, die den Organismus schonen und trotzdem die Wirksamkeit von Kortison mitbringen. Auf eine ausreichende Dosierung ist zu achten. Der Erfolg stellt sich nicht immer sofort ein. Aufgeben kommt jedoch nicht in Frage.
Übrigens: Auch in der Arthrose-Behandlung von Tieren kann das heilsame Harz des Weihrauchs (Olibanum) zum Einsatz kommen.
Quellen:
- Weihrauch zur Behandlung der Arthrose? – AkdÄ
- Weihrauch für die Gelenke: schmerzlindernde Wirkung möglich – Medizin transparent
- Mit Weihrauch wieder gehen können? | Verbraucherzentrale.de
FAQ:
Wie schnell kann ich eine Besserung durch die Weihrauch Einnahme erwarten?
Erste positive Effekte, wie eine leichte Schmerzlinderung, sind oft nach etwa zwei bis vier Wochen regelmäßiger Einnahme spürbar. Die volle Weihrauch Wirkung bei Arthrose tritt typischerweise erst nach einer Einnahmedauer von etwa vier bis acht Wochen ein, da der entzündungshemmende Prozess Zeit benötigt, sich zu entfalten.
Wie sollte Weihrauch für eine optimale Wirkung dosiert werden?
Die empfohlene Dosierung variiert je nach verwendetem Extrakt, liegt aber meistens im Bereich von 400 bis 1200 mg Extrakt pro Tag. Es ist entscheidend, dass Sie sich dabei immer an die Angaben des Herstellers des standardisierten Präparates halten oder Rücksprache mit einem Arzt halten.
Kann ich Weihrauch zusammen mit herkömmlichen Schmerzmitteln einnehmen?
Grundsätzlich ist eine Kombination möglich, aber Sie sollten dies unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker absprechen, um Wechselwirkungen zu vermeiden. Weihrauch kann unter anderem den Abbau von Blutgerinnungshemmern beeinflussen und sollte daher nicht ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden.
Welche Boswellia-Spezies ist die wirksamste bei Arthrose?
Der am besten erforschte und am häufigsten verwendete Weihrauch zur Behandlung von Gelenkbeschwerden stammt vom indischen Baum Boswellia serrata. Achten Sie darauf, dass Ihr Präparat auf einen hohen Gehalt an den aktiven Boswelliasäuren, insbesondere AKBA, standardisiert ist.
Gibt es Nebenwirkungen bei der langfristigen Einnahme von Weihrauch?
Weihrauch gilt im Allgemeinen als gut verträglich; gelegentlich können jedoch leichte Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Durchfall auftreten. Seltene, aber mögliche Reaktionen sind allergische Hautreaktionen oder leichte Leberschädigungen, weshalb eine ärztliche Kontrolle bei Langzeitanwendung ratsam ist.
Hilft Weihrauch bei jeder Form von Arthrose?
Die Weihrauch Wirkung ist hauptsächlich bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie Arthritis, kann aber auch bei der entzündlichen Komponente der Arthrose Schmerzen lindern. Die besten Studienergebnisse liegen derzeit vor allem für die Behandlung der Kniearthrose (Gonarthrose) vor.
Was ist der Unterschied zwischen Weihrauch-Kapseln und Weihrauch-Cremes?
Kapseln dienen der innerlichen Einnahme und wirken systemisch, also entzündungshemmend im gesamten Körper und somit auch im betroffenen Gelenk. Cremes werden topisch angewendet und bieten primär eine lokale, durchblutungsfördernde und wärmende Unterstützung zur schnellen Schmerzlinderung auf der Haut.
Ist die Wirksamkeit von Weihrauch wissenschaftlich ausreichend belegt?
Die aktuelle wissenschaftliche Datenlage deutet auf eine geringe bis moderate positive Wirkung bei Arthrose hin, doch die Ergebnisse stammen oft aus kleineren Studien. Hochautoritative Quellen wie die AkdÄ halten die Daten für deutsche Präparate momentan noch für unzureichend, um eine uneingeschränkte Empfehlung auszusprechen.
Warum ist die Standardisierung des Weihrauch-Extrakts so wichtig?
Die Standardisierung garantiert einen gleichbleibend hohen Gehalt an den bioaktiven Wirkstoffen, den sogenannten Boswelliasäuren, welche für die entzündungshemmende Wirkung verantwortlich sind. Nur so kann eine konstante und zuverlässige therapeutische Weihrauch Wirkung erzielt werden.
Wird Weihrauch von den Krankenkassen erstattet?
Da es sich bei den meisten in Deutschland erhältlichen Weihrauch-Präparaten um Nahrungsergänzungsmittel und nicht um zugelassene Arzneimittel handelt, erfolgt in der Regel keine Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen. Sollte ein Präparat als registriertes traditionelles Arzneimittel auf dem Markt sein, müssen Sie die Erstattungsmöglichkeiten individuell bei Ihrer Krankenkasse anfragen.