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Weihrauch als Cortison-Ersatz – Wirkung und Anwendung

Kann Weihrauch Cortison ersetzen? Cortison ist ein Steroidhormon. Um 1935 fand man den Wirkstoff in der Nebennierenrinde des Menschen. Später stellte man fest, dass Cortison das Ergebnis einer Oxidation des Hormons Cortisol ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es jedoch erst, Cortison chemisch herzustellen.

Erstmals wurde es im Jahr 1948 einer Patientin mit schwerem Rheuma verabreicht, die so von ihren Schmerzen befreit werden konnte. Im Jahr 1950 erhielte die drei Wissenschaftler, Kendall, Reichstein und Hench „für ihre Entdeckungen bei den Hormonen der Nebennierenrinde, ihrer Struktur und ihrer biologischen Wirkungen“ den Nobelpreis für Medizin. Damals stellte Cortison eine Sensation dar.

Cortison und seine Einsatzgebiete

Nachdem es gelungen war, Cortison auch selbst herzustellen, konnte es seinen Siegeszug antreten. Fortan wurden entzündliche Zustände vor allem in der Rheumatherapie behandelt. Doch auch bei schwer entzündlichen Erkrankungen wie Ekzemen, Psoriasis, Asthma, Allergien und Morbus Crohn wird Cortison verordnet.

Bei der Krebstherapie bilden sich im Verlauf von Bestrahlungen oft Hirnödeme, die mit Hilfe von Cortison reduziert werden. Cortison gibt es in Form von Nasensprays, Cremes/Salben, Infusionen und Tabletten.

Stellt sich nun die Frage: Warum Weihrauch als Cortison-Ersatz, wenn Cortison doch so hilfreich ist?

Die Antwort: Wegen der gefürchteten Nebenwirkungen von Cortison-Präparaten!

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Cortison und seine Nebenwirkungen

In den vergangenen Jahren ist die Cortison-Therapie immer mehr in Verruf geraten. Der Grund: Die unzumutbaren Nebenwirkungen, die die Lebensqualität erheblich mindern können. Menschen, die nicht betroffen sind, können sich kaum vorstellen, was behandelte Patienten durchmachen müssen, sofern sie auf Cortison-Gaben angewiesen sind:

  • Cushing-Syndrom: Betroffene erkennt man an Vollmondgesicht, Stiernacken, Gesichtsrötungen und auffällig brüchigen Hautgefäßen
  • ansteigender Blutdruck
  • ansteigender Blutzucker
  • erhöhte Blutfettwerte
  • höhere Infektanfälligkeit
  • Gewichtszunahme trotz gleichbleibender Nahrungsaufnahme
  • Ödeme (Wassereinlagerungen im Gewebe)
  • Gefahr der Osteoporose (erhöhtes Risiko)

Gerade im Hinblick auf die Osteoporosegefahr sollte eine Knochendichtemessung vorgenommen werden. Weiterhin greift Cortison in die Körperfunktionen ein – bis hin zum Schwund der Nebennierenrinde. Nach Abbruch der Therapie dauert es erfahrungsweise sehr lange, bis diese ihre Arbeit wiederaufnehmen kann.

Das kann gerade in Stresssituationen gefährlich werden, weil Patienten das Stresshormon nicht schnell und ausreichend herstellen können. Krankheitssymptome können sich dann erneut verstärken. Erforderlich ist zur Beendigung der Cortison-Therapie in jedem Fall ein langsames Ausschleichen.

Stellt sich die Frage: Kommt man mit Cortison vom Regen in die Traufe?

Weihrauch als Cortison-Ersatz?

Zahlreiche Studien belegen die Wirkung von Boswellia serrata, wie der indische Weihrauch genannt wird, bezüglich entzündlicher Erkrankungen wie Rheuma, Morbus Crohn, Exzeme, Asthma usw. Auch bei Hirnödemen konnte Weihrauch schon durchschlagende Erfolge verbuchen. Die Wissenschaft geht sogar so weit zu sagen, dass Weihrauch ein ernstzunehmender Konkurrent für Cortison ist. Doch wird man die Nebenwirkungen von Cortison bei Weihrauch sicherlich nicht vermissen.

Die Nebenwirkungen, die man bei der Einnahme von Weihrauch erwarten kann, sind vergleichsweise harmlos:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • allergische Reaktionen

Nicht jeder Patient ist zwingend betroffen. Doch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für Kinder und Schwangere gibt es nicht. Hier wurden noch keine ausreichenden Erfahrungen mit der Weihrauch-Therapie gemacht.

Weihrauch manipuliert Entzündungsmediatoren wie Zytokine, Prostaglandine, Leukotriene usw. Hier haben Cortison und Weihrauch das gleiche Ziel, nämlich die Aktivierung dieser Enzyme zu hemmen bzw. ihre Entstehung zu verhindern. Bei Cortison kann man allerdings sagen: Zu welchem Preis?

Das richtige Weihrauch Präparat

Es sind zahlreiche Weihrauch Präparate im Handel. Hierzu sollte man wissen, dass die Ernte des Weihrauchharzes zunächst unbrauchbares Material zutage bringt. Erst die zweite Ernte liefert die erforderliche Qualität. Früher entsorgte man das minderwertige Material einfach, heute jedoch es als geringwertigeres Produkt auf den Markt.

Daher ist darauf zu achten, dass das als Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland bekannte H15 verwendet wird. Als Medikament ist Weihrauch derzeit noch nicht zugelassen, daher übernehmen auch Krankenkassen die Kosten nicht. Am besten begibt man sich in die Hände eines erfahrenen Mediziners oder Heilpraktikers. Sofern sie Erfahrung mit der Weihrauch-Therapie als Cortison-Ersatz haben, werden sie auch die richtige Dosierung dem Patienten zuschreiben können.

Die monatlichen Kosten dürften sich auf ca. 100 Euro belaufen, die die Patienten selber tragen müssen. Der etwa eigentümliche Geschmack des Weihrauch-Präparates sollte nicht beirren.

Übrigens: Am besten untersucht wurde Boswellia serrata – so wird der indische Weihrauch genannt. Es gibt zahlreiche weitere Weihraucharten, u. a. der afrikanische Weihrauch – Boswellia carterii – der jedoch noch nicht hinreichend erforscht wurde. Eine Weihrauchtherapie ist sehr gut verträglich, arm an Nebenwirkungen und für die Langzeittherapie geeignet. Für äußere Anwendungen ist er auch in Form von Salben erhältlich.

Eines ist noch wichtig: Weihrauch ist ein Naturheilmittel, welche bekanntermaßen eine Weile brauchen, bis sich ihre Wirksamkeit zeigt. Bis zu vier Wochen kann es dauern, bis sich ein anhaltender Effekt einstellt. Da heißt es Geduld haben.

Erforschte Einsatzgebiete

Dem Weihrauchharz schreibt man entzündungshemmende, schmerzlindernde und antimikrobielle Eigenschaften zu. Bei den folgenden Erkrankungen kam es schon als Cortison-Konkurrent zum Einsatz:

  • Hauterkrankungen wie Ekzeme, Psoriasis (auch Schuppenflechte genannt), Neurodermitis
  • rheumatoide Arthirtis
  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Hirntumore
  • Asthma

Derzeit werden weiterführende Forschungen hinsichtlich Krebserkrankungen durchgeführt. Weitere Effekte, z. B. eine Apoptose-auslösende Wirkung (programmierter Zelltod von Krebszellen) wurden in vorklinischen Studien erforscht. Der Immunologe Mahmoud Suhali aus Oman geht davon aus, dass Weihrauch die beschädigte DNA von Krebszellen repariert und den ursprünglichen intakten Code neu in die Zellen programmiert.

Dies soll nach Aussagen des Forschers auch bei bisher gegen Chemotherapien resistenten Krebszellen der Fall sein. Die omanischen Wissenschaftler stellten weiterhin fest, dass Weihrauch ausschließlich bösartige Zellen angreift und die gesunden belässt. Ziel ist es daher, den krebsbekämpfenden Stoff im Weihrauch zu lokalisieren und identifizieren. Eine erfolgreiche Isolation hätte eine Revolution der Krebstherapie zufolge.

Uraltes Heilmittel

Schon 7000 v. Chr. kannte man Weihrauch als Heilmittel. Die Bäume wachsen in 1200 m Höhe unter kargen Bedingungen, weshalb eine Nachzucht bisher auch noch nicht gelungen ist. Die klassische Schulmedizin verdrängte viele Naturheilmittel, weil sie schneller wirkt. Der große Nachteil: die Nebenwirkungen, die gegebenenfalls zusätzliche Medikationen erfordern.

Heute ist man wieder auf der Suche nach Naturheilmitteln und im Kampf gegen Entzündungen sowie Krebs auf Weihrauch gestoßen. Dieses neue alte Heilmittel liefert vielversprechende Ergebnisse. Doch müssen Ärzte und Patienten ein wenig Geduld aufbringen. Die Natur hat es nicht eilig und die Wirksamkeit macht sich erst nach Wochen bemerkbar – dann aber nachhaltig. Gut Ding will Weile haben, das war schon immer so und gilt auch für die heutige Zeit.

Weihrauch als Cortison-Ersatz – Wirkung und Anwendung
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Über Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung.

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