Weihrauch Wirkstoff Boswellia serrata – Nutzen für den menschlichen Körper
Leiden Sie unter quälenden Gelenkschmerzen, die Ihre Lebensqualität beeinträchtigen? Haben Sie schon zahllose Medikamente ausprobiert, ohne die ersehnte Erleichterung zu finden? Die unerträglichen Schmerzen, die Ihre Bewegungsfreiheit einschränken und Ihren Alltag zur Qual machen, müssen nicht länger Ihr Schicksal sein. Es gibt eine natürliche Lösung, die Ihnen nicht nur sofortige Erleichterung verschafft, sondern auch langfristige Ergebnisse bietet. Tauchen Sie ein in die Welt von Boswellia serrata, dem geheimen Wundermittel, das Tausenden von Menschen geholfen hat, ihren Schmerz zu lindern und ihre Lebensfreude zurückzugewinnen.
Dieser Artikel ordnet ein, was über Boswellia serrata, mögliche Wirkmechanismen und die Grenzen der klinischen Evidenz bekannt ist.
Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Leben zu verändern und die schmerzfreie Zukunft zu erleben, die Sie verdienen.
Die Nachricht von der gesundheitsfördernden und heilenden Wirkung des Weihrauchs zieht ihre Kreise. Doch eigentlich sind es nicht die Blätter des Weihrauchbaumes, die Menschen gesundmachen sollen, sondern das Harz des Baumes, auch Olibanum genannt. Das Besondere an diesem Harz ist der Wirkstoff „Boswellia“. Der Name Boswellia serrata bezeichnet eigentlich nur den Standort des Baumes, denn „serrata“ ist der indische Weihrauch.
Dort wächst er in karger Landschaft zwischen Felsen und Klippen in einer Höhe von etwa 1200 m. Bis zu acht Meter schießt er in die Höhe. Auch in Afrika und Arabien sind Weihrauchbäume zu Hause, doch nur der indische Weihrauch – Boswellia serrata – liefert die erforderlichen Qualitäten zur Verwendung in der Medizin.
Erntezeit
Geerntet wird ab ca. Anfang April. Die Ernte selbst zieht sich über Monate. Das Holz des Weihrauchbaumes wird an den Ästen und Stämmen eingeschnitten, sodass der wertvolle Saft des Harzes zu fließen beginnt.
Die erste Ernte gilt als minderwertig. Früher warf man diese einfach weg, doch heute findet sie ihren Weg als minderwertige Ware in den medizinischen Handel. Etwa nach drei Wochen verbessert sich die Qualität und Woche für Woche wird sie immer reiner. So kann man sagen, je länger die Ernte dauert, umso mehr erhöht sich die Qualität.
Die Heilkraft des Weihrauchs
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Im Video wird der leidenschaftliche Bogenschütze Gerd Schneider vorgestellt, der nach einer Bandscheibenoperation schlimme Schmerzen hat. Bisher hat ihm nichts gegen die Schmerzen geholfen, bis er Weihrauch-Kapseln probiert hat. Das hr Fernsehen erklärt die Heilwirkung des aus dem Weihrauchbaum gewonnenen Gummiharzes.
Die Sendung maintower erklärt die Wirkung einfach und verständlich. Gerd Schneider berichtet von seinem Leidensweg. Hochdosierte Schmerzmittel haben ihm nicht geholfen, bis er de Tipp bekam, es mit Weihrauch Kapseln ein und ist selbst sehr erstaunt über die Wirkung. Die Wissenschafterlerin Prof. Monika Tawab kommt ebenfalls zu Wort. Untersuchte Kapseln enthalten standardisierte Extrakte. Ob ein konkretes Produkt nützt, lässt sich daraus nicht pauschal ableiten. Sie empfiehlt dies vor Allem als ergänzende Therapie für chronische Entzündungserkrankungen wie Magen- und Darmerkrankungen, Gelenkentzündungen oder Asthma.
So wirkt Boswellia serrata
Schon seit Jahrtausenden weiß man vor allem in der indischen Medizin (Ayurveda), dass Weihrauch Entzündungen entgegenwirkt. In Ägypten balsamierte man Leichen damit ein und entzog sie so der Verwesung. Im Orient opferte man durch Verbrennen des so wertvollen Harzes den Göttern. Es war so wertvoll wie Gold (das man nicht verbrennen kann).
Doch die ayurvedische Medizin untersuchte Weihrauch sehr genau. Wie das Harz (Olibanum) wirkt, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig nachgewiesen. Forscher aus aller Welt entdecken täglich Neues. Man weiß nur, dass die Anwendung äußerst hilfreich ist. Doch wie wirkt Boswellia serrata eigentlich?
Das Harz des Weihrauchs besteht etwa zur Hälfte aus dem Terpen (Gruppe chemischer Verbindungen) Boswellia-Säure, bis zu 8 % aus ätherischen Ölen und Gummi. Die Nachricht, dass diese Säuren in der Lage sind, Entzündungsreaktionen zu stoppen, sorgte in der Welt der Medizin für Furore.
Boswellia ist in Wirkung, Evidenz und Nebenwirkungsprofil nicht mit Kortison gleichzusetzen. Möglich sind unter anderem Magen-Darm-Beschwerden und allergische Reaktionen. Wechselwirkungen und Langzeitrisiken sind nicht vollständig untersucht.
Bei Kortisongaben dagegen geraten Patienten vom Regen in die Traufe. Da stellt sich die Frage, was schlimmer ist: Die Krankheit oder die zu erwartenden Nebenwirkungen. Boswellia serrata ist da moderater, wirkt aber auf natürliche Weise ebenso effektiv. Weltweit laufen Versuche, entzündlichen Erkrankungen wie
- Syphilis
- Magenleiden
- Katarrhe
- Abszesse
- Rheuma
- Magen-Darm-Erkrankungen wie Borbus Crohn und Colitis ulcerosa
- Atemwegserkrankungen wie Asthma
- Blutkrankheiten
- Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis)
- Diabetes
- Fieber
- Multiple Sklerose
- Allergische Rhinitis – Conjunctivitis
- zahlreiche andere chronische Entzündungen
mit Weihrauch entgegenzuwirken. Es wird als verträgliche Alternative zu Kortison gehandelt. Boswellia serrata wirkt
- entzündungshemmend
- schmerzstillend
- immunregulierend.
Die Ergebnisse sind vielversprechend und zunehmend findet diese Naturmedizin Eingang in das Behandlungsrepertoire der Medizinwelt.
Auch in Richtung Krebserkrankungen gehen die Forschungen hinsichtlich Boswellia serrata. Hier wurden ebenfalls einige vielversprechende Erfolge erzielt. In diesem Bereich ist sein Talent als immunsupprimierender (das Immunsystem unterdrückend) Wirkstoff gefragt.
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Die Wirkstoffe des Olibanums stoppen Entzündungsreaktionen. Entzündungen im Körper entstehen mit Hilfe eines ganz bestimmten Enzyms, 5-Lipoxygenase genannt. Dieses ist für die Bildung von sogenannten Leukotrienen verantwortlich. Diese sind Stoffe, die ausschließlich bei Entzündungen erzeugt werden und diese aufrechterhalten. Sie sind vor allem für chronische Entzündungen verantwortlich. Kleine klinische Studien zu bestimmten Extrakten liefern Hinweise auf mögliche Effekte, besonders bei Arthrose. Hochwertige unabhängige Studien sind weiterhin begrenzt.
Die Chemiekeule, die bei entzündlichen Erkrankungen verabreicht wird, greift in der Regel nur teilweise in die Entzündungsreaktion ein. So wird beispielsweise bei der Einnahme von Acetylsalicylsäure (Aspirin) die Cyclooxygenase gehemmt. Dieses ist ein Enzym, dass verantwortlich für die Bildung von schmerz-, entzündungs- und fieberfördernden Prostaglandinen ist.
Das Harz des Weihrauchbaumes Boswellia serrata dagegen wirkt auf mehreren Ebenen. Mehrere Enzyme können gleichzeitig gehemmt werden. Weiterhin kann die Bildung körpereigener entzündungshemmender Stoffe gefördert werden. Praktisch bedeutet dies: Das körpereigene Immunsystem wird angekurbelt. Einige Inhaltsstoffe des Boswellia serrata sind eher für den Transport des eigentlichen Wirkstoffes an den Wirkungsort zuständig. „Multifaktorell“ ist das Zauberwort. Die Forschungen sind noch nicht abgeschlossen, sodass diese multifaktorelle Wirkungsweise noch nicht endgültig entschlüsselt werden konnte.
Die Gabe des Weihrauchs, das Enzym 5-Lipoxygenase zu hemmen, wurde bereits erwähnt. Dieses Enzym ist Teil vieler für Entzündungen verantwortlichen Zellen, wie Leukozyten, Monozyten, Granulozyten, Mast- und dentritischen Zellen. Die 5-Lipoxygenase zeichnet für die Herstellung von Leukotrienen verantworlich, die wiederum bestimmte Rezeptoren in Gang setzen. Granulozyten werden aktiviert, Entzündungszellen angelockt, reaktive Sauerstoffverbindungen und lysosomale Enzyme ausgeschüttet.
Die Entzündung dehnt sich aus und schädigt das Gewebe. An entsprechenden Medikamente, diese Schäden zu verhindern, mangelt es in der klassischen Medizin. Doch die Hemmung der 5-Lipoxygenase reicht allein nicht aus, denn weitere Faktoren sind für Entzündungen verantwortlich. Einzelne Boswelliasäuren zeigen Aktivität in Laboruntersuchungen. Das beweist keine Wirksamkeit in der Behandlungspraxis. Allerdings kann bei oraler Aufnahme die erforderliche Menge nicht exakt berechnet werden. Lediglich intravenös ist dies möglich, doch für die tägliche Behandlung wäre die Möglichkeit der oralen Verabreichung besser geeignet. Die Forschungen in diese Richtung gehen weiter.
In Wirklichkeit ist die Wirkungsweise von Boswellia serrata noch wesentlich vielschichtiger. Doch soll dieser Artikel nicht in einen medizinischen Fachbericht ausarten. Für einzelne standardisierte Extrakte gibt es begrenzte Hinweise, insbesondere bei Arthrose. Eine allgemeine Behandlung chronischer Entzündungen ist damit nicht belegt. In Laborstudien wurden Boswellia-Inhaltsstoffe an Tumorzellen untersucht. Ein Nutzen als Krebstherapie beim Menschen ist nicht belegt. Leider ist dieses Gebiet noch wenig erforscht, doch vermutet man, dass die Hemmung der Zellvermehrung durch Kinasehemmung (Signalübertragung) vonstattengeht. Ebenso die Hemmung der Topiosmerase, die Teil des „Kopiervorgangs“ des Erbgutes ist.
Boswellia serrata ist ein Natur-Talent im doppelten Sinn. Seine Inhaltsstoffe setzen auf verschiedenen Ebenen an, die Wirkungen können sich überlagern. Noch konnten nicht alle Abläufe der Wirkungsmechanismen ausreichend entschlüsselt werden. Zum Teil kennt man nur die positiven Folgen, ohne die Ursachen. Die Forschungen werden sich sicher noch lange hinziehen. Doch bis dahin kann Boswellia serrata schon viel Gutes tun. Als verschreibungspflichtiges Medikament ist Weihrauch hierzulande noch nicht zugelassen. Als H15 erhält man es jedoch schon in Apotheken. Die Kosten hierfür übernimmt allerdings keine Krankenkasse.
Äußerliche Anwendung
Über die innerliche Anwendung wurde bereits ansatzweise berichtet. Doch auch irritierte und infizierte Haut kann von dem Wirkstoff Boswelliasäure profitieren. Als Salbe oder Pflaster angewendet, können Abszesse und Hautentzündungen wie z. B. Schuppenflechte abheilen. Geschwüre werden ebenfalls mit Hilfe von Boswellia serrata in Form einer antiseptischen Adstringenz ausgetrocknet und entkeimt. Auch die Kosmetikindustrie hat Weihrauch entdeckt. Er soll die Haut entspannen und Falten bekämpfen. Offizielles gibt es hierzu noch nicht.
In der persischen Heilkunde empfiehlt man die Einnahme von Weihrauchharzperlen, um Verstand und Geist zu stärken. Die Aromatherapie nutzt die ätherischen Öle gegen Angst- und Spannungszustände.
Natürlich, aber modern
Weihrauch ist in. Doch ist er nicht nur eine Modeerscheinung, sondern eher eine Neuauflage. Die moderne Wissenschaft macht die Aufschlüsselung der Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen möglich. Doch bis diese abgeschlossen sind, werden wohl noch Jahre ins Land gehen.
Die Weihrauchbaumbestände könnten knapp werden. Bisher ist es nicht gelungen, diese Bäume nachzuzüchten, da sie nur in bestimmten Höhe und unter äußerst kargen Bedingungen wachsen, die nicht einfach herzurichten sind. Sicherlich arbeitet die Botanik fieberhaft an Lösungen. Bis belastbarere Daten vorliegen, sollten mögliche Anwendungen vorsichtig, produktspezifisch und in Abstimmung mit medizinischem Fachpersonal eingeordnet werden. Die Natur kann es einfach besser.
Quellen & wissenschaftliche Einordnung
Einordnung: Die verlinkten Studien untersuchen konkrete Extrakte und Fragestellungen. Ergebnisse sind nicht automatisch auf jedes Produkt oder eine individuelle Behandlung übertragbar.
Häufige Fragen
Was ist Boswellia serrata?
Boswellia serrata ist eine Weihrauchart. Für Studien werden meist standardisierte Extrakte aus dem Harz verwendet; deren Zusammensetzung unterscheidet sich von losem Räucherharz.
Wie gut ist Boswellia wissenschaftlich untersucht?
Die Studienlage ist insgesamt begrenzt. Am häufigsten wurden standardisierte Extrakte bei Arthrose untersucht, häufig in kleinen und produktspezifischen Studien.
Sind Boswelliasäuren und AKBA automatisch wirksam?
Nein. Ein Inhaltsstoff oder Laborbefund allein beweist keinen klinischen Nutzen. Entscheidend sind hochwertige Studien zum konkreten Präparat, zur Dosis und zum Anwendungsgebiet.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Möglich sind insbesondere Magen-Darm-Beschwerden, Sodbrennen, Übelkeit und allergische Reaktionen. Langzeitdaten und Wechselwirkungen sind nicht vollständig geklärt.
Wer sollte vor der Einnahme fachlichen Rat einholen?
Menschen mit regelmäßiger Medikamenteneinnahme, chronischen Erkrankungen sowie Schwangere und Stillende sollten Boswellia nicht eigenständig einsetzen, sondern Arzt oder Apotheke einbeziehen.